Bachs Italien
Dass Johann Sebastian Bach bravourös nach “italienischem Gusto” zu komponieren verstand, zeigt sich nicht nur in dem bekannten Konzert, dass diesen Beinamen trägt, sondern in vielen Werken des Thomaskantors.
War Italien das gelobte Land für Musiker im 18. Jahrhundert, so ist allerdings bemerkenswert, dass Bach selbst nie einen Fuß nach Italien setzte. Mit den neuesten musikalischen Entwicklungen machte sich Bach vor allem durch das Notenstudium exemplarischer Werke vertraut.
“Bachs Italien” geht diesen Spuren nach und zeichnet ein Panorama der Klangwelt Italiens, aus der Bach auf mannigfache Weise Inspiration beziehen sollte.
Johann Sebastian Bach - Concerto “nach italienischem Gusto” BWV 971
Francesco Bartolomeo Conti - Kantate „Languet anima mea“
Antonio Vivaldi - Concerto für Flauto traverso, Streicher und Basso continuo a-Moll RV 440
Giovanni Battista Pergolesi - Rezitativ “Nel chiuso centro” und Arie “Euridice, e dove sei?” aus der Kantate “Orfeo” P. 115
Francesco Bartolomeo Conti - Sinfonia A-Dur
Antonio Vivaldi - Concerto Grosso in g-Moll, aus “L’Estro Armonico” Op. 3,2 RV 578
Johann Sebastian Bach - Kantate „Non sa che sia dolore“ BWV 209
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